Quellen und Faktenprüfung bei WebVitalsDev
Technische Aussagen sollen auf Belege zurückführbar sein, die genau die jeweilige Aussage stützen.
Aktualisiert
Auswahl der Quellen
Offizielle Dokumentation und Spezifikationen sind die bevorzugten Quellen für das Verhalten von Browsern, Plattformen und Protokollen. Dazu gehören relevante Standards, Google Search Central, web.dev, Chrome Developers, MDN und die Dokumentation der Plattformbetreiber.
Ein Suchergebnis, eine automatisch erstellte Zusammenfassung oder ein Rechercheassistent kann helfen, Material zu finden. Dies ersetzt jedoch nicht die zugrunde liegende Quelle. Eine Quelle wird für das verwendet, was sie belegt, und nicht lediglich, weil ihr Titel relevant klingt.
Daten, Versionen und Geltungsbereich
Empfehlungen können sich mit der Entwicklung von Browsern, Frameworks und Tools ändern. Versionsabhängige Beispiele nennen ihren vorgesehenen Kontext. Veröffentlichungsdatum, Aktualisierungsdatum und das Datum der Quellenprüfung sind unterschiedliche Angaben und dürfen nicht gegeneinander ausgetauscht werden.
Auch eine offizielle Seite kann veraltete Formulierungen oder ungeklärte Widersprüche enthalten. Bei widersprüchlichen Quellen sollte die Erklärung den Konflikt benennen, nach spezifischeren Belegen suchen und eine unbelegte Schlussfolgerung nicht als abschließend geklärt darstellen.
Zahlen und Beispiele
Schwellenwerte, Gewichtungen und sachliche Performance-Zahlen erfordern eine identifizierbare Quelle. Veranschaulichende Zahlen und Code werden als Beispiele beschrieben, nicht als erfundene Benchmarks. WebVitalsDev erfindet keine Suchvolumenschätzungen, Ranking-Garantien oder Vorher-Nachher-Ergebnisse.
Feld- und Labormessungen bleiben getrennt. Dasselbe gilt für URL- und Origin-Ebene, einen einzelnen Durchlauf und ein Perzentil einer Population sowie eine Schätzung und eine beobachtete Einsparung.
Korrekturen und Grenzen
Wesentliche Einschränkungen gehören direkt zu der Aussage, die sie betreffen. Recherchenotizen dürfen nicht als eigene Tests ausgegeben werden. Leser können einen vermuteten Fehler an [email protected] melden. Die Korrekturrichtlinie erläutert, wie bestätigte Fehler behandelt werden.